Bogenschießen lernen – Robin Hoods Bogensport, der fasziniert

Wie einst Robin Hood versuchen sich tagtäglich viele junge Menschen daran, Bogenschießen zu lernen, denn Robin Hoods Bogensport fasziniert einfach. Mit dem Pfeilköcher auf dem Rücken, den Bogen in der Hand und das Ziel fest im Blick begeben sich mittlerweile immer mehr Kinder auf die Spuren des Mannes, der es den Reichen wegnahm, um es den Armen zu geben. Wir konzentrieren uns auf die Basis-Grundlagen, Lerneffekt und die osten des Bogenschießens, wenn man ihn erlernen will.

Basis-Grundlagen

Zielscheibe beim traditionellen Bogenschießen

Während in vergangenen Jahrhunderten und Jahrzehnten Pfeil und Bogen dazu genutzt wurden, auf die Jagd zu gehen, ist das Bogenschießen heute eine beliebte Sportart. Es zu erlernen erfordert seine Zeit. Doch der Lerneffekt stellt sich verhätlnismäßig schnell ein und birgt deshalb riesig viel Spaß. Beim heutigen Bogensport arbeiten die Schützen mit sogenannten Rcurvebögen, die Stabilisatoren und Zielvorrichtungen mit integriert haben, um den Einstieg zu erleichtern. Ziel des Ganzen ist es, eine bestimmte Anzahl an Pfeilen mit dem Bogen über eine vorher festgelegte Distanz in die Zielscheibe zu schießen.
Der elastische Rundbogen ist mittlerweile so hergestellt, dass er selbst für die kleinsten Neulinge besten händelbar ist. Hierfür wurde immer mehr Gewicht herausgenommen, ohne die Belastbarkeit des Sportgerätes zu dämpfen. Die zwischen den beiden Spitzen befestigte Sehne sorgt später dafür, dass der Pfeil die gewünschte Geschwindigkeit aufnimmt, um zum einen die Strecke zu bewältigen und zum anderen auch in der Scheibe stecken zu bleiben. Dies schafft man durch das Spannen des Bogens, bzw. vielmehr der Sehne, die beim Loslassen den Pfeil in Richtung Ziel zu schießen. Beim Erlernen des Bogenschießens geht man meist näher ran, als die wettkampftypischen 70 Meter. Ansonsten wären Treffer eines Laien bei dieser Entfernung auf die Scheibe, die im Normalfall einen Durchmesse von 1,25 m hat und in fünf Ringe unterteilt wird. Je näher man an die Mitte herankommt, desto mehr Punkte erhält der Schütze.

Lerneffekt

Aller Anfang ist schwer! Dieser Spruch trifft auch auf das Erlernen des Bogenschießens zu. So wird man mit Sicherheit gut 20 bis 30 Pfeile benötigen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie man den Bogen richtig in der Hand halten muss, welche zusätzlichen Techniken es gibt, um die Konzentration hochzuhalten und nicht allzusehr von Wacklern des eigenen Körpers überrascht zu werden. Wichtig dabei ist vor allem eines: Geduld. Denn es ist noch kein Bogenschieß-Meister vom Himmel gefallen. Auch nicht Robin Hood. Doch hat man den richtigen Griff, die richtige Körperhaltung und die perfekte Atemtechnik raus, macht es riesigen Spaß, den abgeschossenen Pfeilen Richtung Zielscheibe nachzuschauen. Der Pfeil kann bei optimaler Technik sogar zwischen 50 und 450 Stundenkilometer aufnehmen.

Wie bei fast jeder anderen Sportart auch, klappt das Bogenschießen bei den meisten mit der Zeit immer besser. Da man eine große Trefferfläche hat und man so viel öfter den Pfeil im Ziel unterbringen kann, kommt bei Robin Hoods Bogensport sehr schnell eine gewisse Faszination auf. Wenn man dann irgendwann noch den optimalen Stand gefunden hat und diesen bis zum letzten Schuss nicht verändert, sind gute Ergebnisse nur eine Frage der Zeit.

Kosten

Sinnvoll ist es definitiv, sich nicht einfach ohne Vorahnung Bogen und Pfeile zu kaufen. Zu Beginn sollte man in jedem Fall einen Verein aufsuchen, bei dem man das Bogenschießen lernen kann. Zum einen zeigt sich dann, ob man überhaupt Talent hat und zum anderen, ob es einem überhaupt Spaß macht. Der wichtigste Aspekt ist aber, dass man so auch professionell betreut und angelernt wird. Der Jahresbeitrag für Kinder bis einschließlich 16 Jahren beträgt in den meisten Vereinen zwischen 50 und 70 Euro. In den Normalfällen sind hierin die Trainingsstunden, sowie das nötige bereitgestellte Equipment mit inbegriffen. Erwachsene zahlen im gleichen Verein meist ungefähr das Doppelte, also zwischen 100 und 140 Euro. Eine einmalige Aufnahmegebühr von ca. 50 Euro wird nur in vereinzelten Fällen erhoben.

Hat man sich nun doch entschieden, sich seine eigenen Materialien (Bogen, Pfeile, etc.) anzuschaffen, sollte man sich gut überlegen, wie oft man dieses benutzt und ob sich Profi-Material wirklich lohnt. Denn dafür muss man schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Dafür hat man dann aber auch wirklich gute und langlebige Qualitätsware. Gebrauchte und/oder Anfänger-Material erhält man meist schon für knapp 50 bis 100 Euro. Neuanschaffungen, die sich deutlich vom Standard abheben sollen, liegen da schon bei 500 bis weit über 1000 Euro. Wofür man sich letztlich entscheidet, hängt dann zum einen von der Nötigkeit, dem Ehrgeiz und der eigenen Geldbörse ab.

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1 Antwort

  1. Viktor sagt:

    Ich selbst habe vor einigen Monaten mit dem Bogenschiessen angefangen. Kann ich gerne jedem empfehlen. Zum Entspannen vom Alltag wirklich genial. Empfehlen kann ich das gemeinsame Starten mit Menschen, die bereits seit einigen Jahren das Bogenschiessen verfolgen. Dann macht der Start einfach mehr Spass.

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