Trendsportarten 2012 – 5 Sportarten, die jeder einmal ausprobieren sollte

Auch 2012 ist wieder das Jahr der spektakulären Trend-und Funsportarten schlechthin. Verrücktere und ausgefallenere Ideen zur

Slacker im Park

Freizeitgestaltung gab es selten und wieder einmal haben kreative Sportler aus aller Welt ganze Arbeit bei der Entwicklung neuer Hobbies geleistet. Aus diesem Grund haben wir fünf der spektakulärsten und interessantesten Sportarten 2012 für Sie unter die Lupe genommen und kurz zusammengefasst.

Allterrainboarding (ATB):

Der neue Trendsport kommt aus den USA, wo Snowboarder nach einer Alternative suchten, um ihren geliebten Sport auch im Sommer ausüben zu können. Die Mischung aus Snow- und Skateboard besteht aus einem flexiblen Deck, das in der Größe zwischen den beiden Boards liegt und von luftbefüllten Reifen getragen wird. Auch Mountainboard genannt, wird selbiges benutzt, um im Sommer Skipisten zu befahren, da die Bauweise ein dem Snowboarden sehr ähnliches Fahrgefühl erzeugt.

Speed Badminton:

Für Sportfans, denen das Federball oder Badminton spielen zu langweilig geworden ist, gibt es nun die perfekte Steigerung: Speed Badminton. Das Rückschlagspiel ist eine Kombination aus Badminton, Squash und Tennis und kann überall dort gespielt werden, wo genügend Platz ist und niemand gestört wird. Benötigt werden ein etwas schwerer und größerer Schläger als beim herkömmlichen Badminton und ein spezieller Ball, ein sogenannter Speeder, der schnellere und weitere Schläge ermöglicht. Ziel ist es, den Ball so in das gegnerische Feld zu befördern, dass der Gegner ihn nicht wieder zurückspielen kann – was bei Geschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern auch gar nicht so einfach ist.

Zumba:

Zumba ist der Trendsport schlechthin bei vor allem weiblichen Teenagern und Frauen. Die Mischung aus lateinamerikanischen Tanzschritten und klassischen Aerobic-Übungen macht begeistert durch den großen Spaßfaktor und den positiven Effekten für Figur, Koordination und Ausdauer. In den neunziger Jahren durch Zufall entstanden, schwappte die Zumba-Welle vor über zehn Jahren in die USA über und löste einen wahren Boom aus, der nun auch in Deutschland zu spüren ist. Besonders geschätzt wird die Sportart, da tänzerische Erfahrungen ebenso wenig erfordert werden wie eine besondere Ausrüstung – für viele ist es daher, als wären sie beim Tanzen auf einer normalen Party.

Slackline:

Bei der recht jungen Sportart Slacklining wird ein Schlauch oder Gurt zwischen zwei Punkte gespannt, jedoch so, dass es sich bei Bewegungen des Sportlers unter dessen Last dehnt. Der „Slacker“ versucht dann auf dem Seil möglichst spektakuläre Tricks auszuführen. Hierbei werden verschiedene Arten von Slacklines unterschieden, unter anderem Lowlines, die in geringer Höhe und ohne große Spannung befestigt werden, Longlines, Highlines, die in Höhen von bis zu mehreren hundert Metern angebracht werden oder Jumplines, mit deren Hilfe zum Beispiel Salti vollführt werden können. Beliebt ist der Sport besonders als Zusatztraining für Sportarten wie Reiten, Skifahren, Snowboarden oder Klettern, bei denen ein hohes Maß an Gleichgewicht erfordert wird.

Kitesurfen:

Für besonders wagemutige Sportler hat sich seit einigen Jahren eine neue Trendsportart fest in der Wassersportszene etabliert: auf

Kitesurfer beim Sprung

einem dem Wakeboard ähnlichen Brett und an einen drei bis fünfundzwanzig Quadratmeter großen Drachen geschnallt, fegen Kitesurfer mit bis zu hundert Stundenkilometern über das Meer. Dabei kommt es durch die Zugkraft des Drachens zu Sprüngen von bis zu 10 Metern Höhe und 100 Metern Weite, der Weltrekord für den weitesten Sprung liegt sogar bei 250 Metern! Wegen dieser unglaublichen Dimensionen empfehlen Profis das Kiten niemals alleine auszuprobieren, da es sonst zu schweren Verletzungen kommen kann oder unerfahrene Surfer aufs Meer hinaus abgetrieben werden. Der Spaß hat aber auch seinen Preis: alles in allem  müssen für das komplette Equipment bis zu 2000 Euro investiert werden. Wer darauf verzichten und erst einmal in den Funsport reinschnuppern möchte, kann sich bei einer der vielen Surfschulen auf der ganzen Welt anmelden und sich selbst einmal vom Wind durch das Meer ziehen lassen.

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2 Antworten

  1. Vanessa sagt:

    Zumba hört sich interessant an – das muss ich mal ausprobieren, wisst ihr, ob und wo das in Köln angeboten wird?

  2. Ann-Kathrin sagt:

    Klaro, hier zum Beispiel: http://www.vanhasselt.de/tanzkurse/zumba-fitness/zumba-schnupperkurse.html – da bin ich auch, komm einfach mal vorbei.

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